nanohealth

Über Nano-HEALTH
Nano-HEALTH  - Nano-structured Materials for
Drug Targeting, Release and Imaging

Das Verbundprojekt Nano-HEALTH zielt darauf ab eine „Plattform“ neuer multifunktioneller Nanopartikeln zu entwickeln. Diese multifunktionellen Nanopartikel werden eingesetzt fĂĽr:

  • die nicht-invasive gezielte Verabreichung aktiver Substanzen fĂĽr die Behandlung chronischer Krankheiten mit Hilfe unterschiedlicher Darreichungsformen, z. B. nasal, oral oder pulmonal.

  • Nanodiagnostik als Kontrastmedium fĂĽr klinische Bildgebung mittels Magnetresonanz-Bildgebung (MRI), Fluoreszenz und nuklearer Bildgebung durch PET /SPECT.

  • Nanodiagnostik fĂĽr klinische Anwendungen: fĂĽr die frĂĽhzeitige Erkennung atherosklerotischer vaskulärer Läsionen und um Stammzellen bei der Krebsbehandlung im Körper verfolgbar zu machen.

  • Toxikologische Studien nanostrukturierter Materialien


Die alternde Bevölkerung, hohe Erwartungen an eine bessere Lebensqualität und der veränderte Lebensstil der europäischen Gesellschaft verlangen nach einem verbesserten, effizienteren und leistbaren Gesundheitswesen. Zu den großen Herausforderungen der Medizin zählen schwere Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie EntzĂĽndungs- und Infektionskrankheiten. Die Anwendung der Nanotechnologie kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. FrĂĽhdiagnose, Bildgebung und ‚intelligente‘ Behandlungsmethoden unter Verwendung von Nanopartikeln ermöglichen eine maßgeschneiderte medizinische Versorgung. Das Potential von Nanopartikeln in der FrĂĽhdiagnose, Bildgebung und im Wirkstofftransport sind allgemein anerkannt.

Die Entwicklung multifunktionaler Nanopartikel im Nano-HEALTH konzentriert sich auf vier verschiedene Arten von Nanopartikeln, die auf Lipiden (LIPO-NP), Protaminen (Protikel), Polymilchsäure-Humanserumalbumin (PLA-HSA) und Thiomeren basieren. Diese Nanopartikel werden fĂĽr den gezielgerichten Wirkstofftrasport, die Bildgebung und fĂĽr die Diagnistik optimiert werden. Im Bereich Diagnostik und Bildgebung werden drei verschiedene Visualisierungsstrategien verfolgt – Magnetresonanz (MRI), Fluoreszenz und Radioaktivität. Eine Anbindung dieser Marker erlaubt die in-vitro-Charakterisierung und in-vivo-Verfolgung der im Konsortium entwickelten Nanopartikel. In der Wirkstoffabgabe werden pulmonale, orale und nasale Darreichungsformen ins Auge gefasst. Hauptziel ist der Umstieg von der Injektion zur nichtinvasiven Applikation. Ein wichtiger Aspekt von Nanopartikeln und Nanotechnologie im Allgemeinen ist die Nanotoxikologie, auf die im Forschungsprojekt Nano-Tox besonderes Augenmerk gelegt wird.

Nano-Tox beschäftigt sich mit den toxikologischen Aspekten nanostrukturierter Materialien. Hier werden zahlreiche in-vitro-Modelle fĂĽr die Bewertung der möglichen Toxizität der im Konsortium verwendeten Nanopartikel erstellt und eingesetzt. Die DurchfĂĽhrung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem im NMP-Call des 6. EU Rahmenprogramms eingereichten integrierten Projekt Nanobiopharmaceutics, das im Oktober 2006 gestartet wurde. Nano-HEALTH diente als Referenzprojekt bei der Entwicklung des EU-Projektes. Alle österreichischen Partner von Nanobiopharmaceutics sind Kooperationspartner der BionanoNet.

  • Aktueller Förderzeitraum: März 2005 - Februar 2012
  • Projektvolumen: EUR 8.039.693

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